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Dauer: 3'30  
 
Uraufführung: 18.04.2015
Ort: Gunskirchen - Veranstaltungszentrum
Interpret(en): Vokalensemble der Don Bosco Schulen Vöcklabruck, Christine Zeppetzauer
Widmungsträger: Vokalensemble der Don Bosco Schulen Vöcklabruck
Auftraggeber: Oö. Vokalakademie



Wenn der HERR die Gefangenen Zions erlösen wird,
so werden wir sein wie die Träumenden.
Dann wird unser Mund voll Lachens und unsere Zunge voll Rühmens sein.
Da wird man sagen unter den Heiden: Der HERR hat Großes an ihnen getan!
Der HERR hat Großes an uns getan; des sind wir fröhlich.
HERR, bringe wieder unsere Gefangenen,
wie du die Bäche wiederbringst im Mittagslande.
Die mit Tränen säen, werden mit Freuden ernten.
Sie gehen hin und weinen und tragen edlen Samen
und kommen mit Freuden und bringen ihre Garben.

 

 
Dauer: 50'  
 
Uraufführung: 19.09.2015
Ort: Wiesbaden (D) - Staatstheater
Interpret(en): Chris Pichler, Erzählerin | Dörte Sehrer, Klarinette(n) | Yuki Takahashi, Schlagwerk
Libretto: Chris Pichler
Dauer: 50'  
 
Uraufführung: 01.05.2013
Ort: Linz - Neues Musiktheater, Foyerbühne
Interpret(en): Solisten des Linzer Landestheaters | Marc Reibel, Musikalische Leitung / Ensemble Spektren / Tanja Weidner, Inszenierung | Stefan Bleidorn, Bühne und Kostüme
Libretto: Elisabeth Vera Rathenböck
Auftraggeber: Linzer Landestheater
Besetzung:  Marie, Kind (Sopran) / Florian, Kind (Tenor) / Brigid, die Jägerin (Sopran) / Lynx, der Luchs (Tenor) / Der Bürgermeister (Tenor) / Herzog Tassilo (Bariton) Klarinette, Violoncello, Schlagwerk (1 Spieler)

Den Kindern Marie und Florian ist langweilig. Sie stöbern auf dem Dachboden in einer alten Kiste und finden darin Pfeil und Bogen. Auf dem Pfeil ist der Name „Lynx“ eingeritzt, und er leuchtet. Was hat das zu bedeuten? Ist es vielleicht ein magischer Pfeil? Florian möchte ihn lieber in die Kiste zurücklegen, aber Marie ist entschlossen herauszufinden, was es mit „Lynx“ auf sich hat. Sie schießt den Pfeil in den Himmel. Und pfeilschnell sind auch die beiden Kinder in einer anderen Zeit und Welt: Im Mittelalter, wo eine Stadt an einem großen Fluss von vielen Soldaten auf Befehl des Herzogs Tassilo belagert wird. Die Bewohner hungern. Sie dürfen die Stadt nicht verlassen. Und erst recht nicht in den umliegenden Wäldern jagen! Der Bürgermeister der Stadt ist verzweifelt. Aber Brigid, eine couragierte junge Jägerin, die sich im Wald genauso gut auskennt wie in der Stadt, will den Belagerungsring des Herzogs durchbrechen. Im Wald hat Brigid einen guten Freund: Lynx, den Luchs, der die Freiheit genauso liebt wie sie …
Marie freundet sich mit Brigid an, was nicht ungefährlich ist; schließlich hat Brigid das Gebot des Herzogs übertreten. Im Gefolge Tassilos ist übrigens ein Knappe, der aussieht wie Florian. Aber auch der kann nicht verhindern, dass Brigid und Marie auf Geheiß des Herzogs verhaftet werden. Der Herzog will sie nur freilassen, wenn sie ihm zu einer anderen Jagdtrophäe verhelfen: Er will den Luchs, er will: Lynx.

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Dafür ist die Musik von Helmut Schmidinger umso genialer. Das ist ganz großes Musiktheater – nicht bloß für die Kleinen.
Oberösterreichische Nachrichten

Eine in allen Belangen hinreißende Uraufführung erlebte Helmut Schmidingers Kinderoper „Lynx, der Luchs“ im Foyer des Neuen Musiktheaters.
Neue Kronen Zeitung

Schmidinger behandelt das Instrumentarium in bravourös-eleganter Weise und erzielt dadurch einen wirkungsvollen, kernigen Sound, der auch die Dramatik des Geschehens auf der Bühne unterstreicht.
Neues Volksblatt

 
Dauer: 50'  
 
Uraufführung: 22.04.2012
Ort: Wels - Stadttheater
Interpret(en): Chris Pichler, Erzählerin | Städtisches Symphonieorchester Wels | Walter Rescheneder
Libretto: Helmut Schmidinger
Besetzung:  2 (1. auch Picc.) . 2 . 2 . 2 - 2 . 2 . 0 . 0 - Pk., Perk. (2 Spieler) - Vl. I , Vl. II , Va. , Vc. , Kb.

Puh, das war wieder ein schönes Stück Spitzarbeit!
Ihr könnt euch gar nicht vorstellen, was mir meine Gäste, die Bleistifte, so alles erzählen, wenn sie bei mir in „Behandlung“ sind. Manchmal wird ihnen richtig schwindlig dabei …

Ein Bleistiftspitzer, von seinen Freunden auch „der scharfe Max“ genannt, weil er versehentlich einmal eine Pfefferoni anstelle eines Bleistiftes gespitzt hat, erzählt von den abenteuerlichen Stationen seiner Reise, die ihn letztendlich auf den Schreibtisch eines Komponisten führen.
An vier besonderen Momenten der Geschichte werden Kinder eingeladen, im Vorfeld am Text mitzuschreiben: ein Kochrezept, die Beschreibung eines Traumkinderzimmers, ein Liebesbrief und ein Tagebucheintrag sind Textformate, die in Zusammenarbeit mit einer Volksschullehrerin ausgewählt wurden und für die Alterszielgruppe 6 bis 10 Jahre bestens geeignet sind.
Dafür ist eine Kooperation des Veranstalters bzw. des Orchesters mit einer Volksschule zu empfehlen. Die Texte können bei der Aufführung von den Kindern selbst oder von der Erzählerin / dem Erzähler vorgetragen werden.
Es besteht aber auch die Möglichkeit, Kindertexte vergangener Aufführungen zu verwenden, die auf der Website www.bleistiftspitzer.at dokumentiert sind.

Scharfe Schmidinger-Uraufführung im Stadttheater Wels:[…] Helmut Schmidinger hat einen kurzweiligen Soundtrack mit Märchenmusiken, einem „Tanz der Bleistifte in der Federschachtel“ und ein schmissiges Finale geschaffen. Er steht mit seinen Klangfüßen zwischen Neoklassizismus und Swing und beim einprägsamen „Lied vom Bleistiftspitzer“ darf das Uraufführungspublikum fest mitsingen.
Kronen Zeitung

Chris Pichler lieh Max ihre Stimme wie sprudelnde Lebendigkeit, um seine Reise zu schildern: Von der Schürzentasche des Kochs führte sie in eine übervolle Damenhandtasche, auf den Schreibtisch einer Schülerin – und schließlich zu einem besagten Welser Komponisten, dem Max die Noten für sein jüngstes Werk eingeflüstert habe: eingängige, ansprechende Melodien, die Krimi-Spannung ebenso verströmen wie traumwandlerische Ruhe […] Eine liebenswerte, kindgerechte Aufführung, die vom zahlreichen Jeunesse-Publikum mit viel Applaus bedacht wurde.
Oberösterreichische Nachrichten

Konzertvergnügen: Ein Bleistiftspitzer packt mit großem Erfolg aus und das Publikum lauscht […] Schauspielerin Chris Pichler schlüpfet an diesem Tag in die Rolle des Titelhelden, des scharfen Bleistiftspitzers Max, führt mit Witz und Charme durch dessen aufregendes Leben und sang immer wieder mit dem großen und kleinen Publikum „Das Lied vom Bleistiftspitzer“.
TIPS

 

 
Dauer: 60'  
 
Uraufführung: 19.08.2011
Ort: Villach - Congress Center
Interpret(en): Die Kinder der "MusikTheaterTage" | Stephan Kühne, Gesamtleitung | Christian Aichinger, Regie
Libretto: Markus Siber
Auftraggeber: Festival Carinthischer Sommer 2011
Besetzung:  Kinderchor: daraus 2 Singrollen, mehrere Sprechrollen Kl. (auch Bkl.) - Vc. - Klav. – Perk (Mba., Vibr., Xyl., 2 Pk., Set, Bck., Tri., 4 Wbl.: 2 Spieler)

Noch nie war in Raffstätten ein Ereignis mit größerer Spannung erwartet worden als die Eröffnung des Hutterschen Testaments. Da Heinrich Hutter über keine direkten Nachkommen verfügt, rechnen sich viele Chancen auf das üppige Erbe aus. Doch es kommt alles ganz anders: Als Universalerbe wird ein Bauernbursche eingesetzt, den niemand kennt. Vor Antritt seines Erbes muss Wendelin allerdings eine Nacht auf dem Dachboden eines spukenden Hauses verbringen. Dort wird der Furchtlose von traurigen Puppen geweckt, die ihre Köpfe aus alten Kisten strecken. Sie erzählen Wendelin ihre Geschichte, und so erfährt dieser, dass die bunte Gesellschaft einst mit dem kleinen Heinrich und dessen Großvater als Puppentheater durch die Lande zog, um die Menschen zu „berühren“. Wendelin entscheidet sich, das eigentliche Vermächtnis Heinrich Hutters anzutreten und fährt mit seinen neuen Freunden von Stadt zu Stadt. So kommen die fröhlichen Gefährten auch nach Raffstätten, wo sie ihr erfolgreichstes Stück zum Besten geben, jenes von der Frau mit der Wurst auf der Nase…

Auf der Bühne ist Bewegung, im Orchestergraben ist Rhythmus: Die Kinderoper „Die Nasenwurst“ beschloss die MusikTheaterTage des Carinthischen Sommers. Dass sich die Kinder in der kurzen Einarbeitungszeit das alles merkten – Respekt! 66 waren es insgesamt bei der diesjährigen Kinderoper: Sie tanzten, sangen, schauspielerten, mussten schwierige, weil „unmerkliche“ Szenenwechsel auf offener Bühne bewältigen, in die Kunst des Schwarztheaters hineinschnuppern, Räder schlagen… Und das alles in einer ernsthaften Produktion mit zeitgenössischer Musik und ungewohnten Singintervallen […] Das Autorenteam Markus Siber (Libretto) und Helmut Schmidinger (Komposition) hat das Auftragswerk des Carinthischen Sommers mit „Message“ befüllt. Textlich zweifach: was Generationen den Nachkommen hinterlassen – und wie ein junger Mensch zur Kunst finden kann […] Und musikalisch? Dass Musik von, für und mit Kindern nicht kindisch sein muss, sondern kindgerecht spannend sein kann.

Kärntner Tageszeitung

 
 
 
Dauer: 8'  
 
Uraufführung: 03.02.2010
Ort: Landesmusikschule St. Georgen
Interpret(en): Klavierduo Dino Sequi und Gerhard Hofer
Auftraggeber: Oberösterreichische Landesmusikdirektion
Satzbezeichnungen:
I
Von der Ellbogentechnik
1'
 
II
Von der Taktlosigkeit
1'30
 
III
Von Übergriffen, Untergriffen und anderen Handgreiflichkeiten
1'
 
IV
Von der Handschlagsqualität
1'
 
V
Streichelweich
2'
 
VI
Vom Fingerspitzengefühl
1'
 

Zwei Menschen an einem Instrument – da sind Berührungspunkte unumgänglich. Als das Klavierduo Sequi/Hofer bei einem Konzert seinen von der Ellbogentechnik geprägten Probenstil ironisch illustrierte, war die Idee zum Stück geboren. Erfahrungen aus meiner eigenen Klavierunterrichtstätigkeit vervollständigten das Repertoire vierhändiger Umgangsformen zu einem Zyklus, bei dem ich allen Ausführenden viel Freude, Spaß und Fingerspitzengefühl wünsche.

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Dauer: 5'  
 
Uraufführung: 30.04.2006
Ort: Kremsmünster - Schloss Kremsegg
Interpret(en): Linda Lang, Violine | Marlene Gumpoldsberger, Violoncello | Johannes Teufl, Klavier
Auftraggeber: Oberösterreichische Landesmusikdirektion

Der Auftrag der oberösterreichischen Landesmusikdirektion für einen Beitrag zur Initiative "zeit.tasten.kammermusik" war an zwei Vorgaben gebunden: 1.) war ein Mozartbezug verlangt und 2.) sollte das Stück auch für junge Musikschüler spielbar sein - daher meine Beschränkung auf die 1. Lage in Violine und Violoncello.
Ich habe mich in meinem Werk von Mozarts "Musikalischem Würfelspiel" inspirieren lassen. Musikalische Würfelspiele sind erste Versuche automatisierter Komposition, bei denen je nach Augenzahl vorgegebenen Melodie- und Harmoniemuster innerhalb eines vorbestimmten Rahmens aneinandergereiht werden. Mir ging es aber nicht um automatisierte Komposition sondern um den spielerischen Umgang mit vorhandenen rhythmischen und melodischen "Bausteinen", die ich aus Mozarts Fragment für Klaviertrio KV Anh. 51 gewonnen habe.
Diese Muster habe ich in meinen "Kompositionsbecher" gefüllt, diesen kräftig geschüttelt und dann gewürfelt.

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Uraufführung: 15.04.2005
Ort: Linz - Anton-Bruckner-Privatuniversität
Interpret(en): Barbara Friedl (Herzspur), Magdalena Lang (frei schwebend)

Im Zeitalter der Technik, der Maschinen und dem Wunsch, alles messbar und damit erfassbar zu machen, liegt für mich die assoziative Verknüpfung einer „Träumerei“ mit einem EEG (=Elektroenzephalogramm) sehr nahe.
Träume spielen sich möglicherweise im Gehirn ab – und Gehirnaktivitäten kann man mit dem EEG messen. Die Rückführung dieser Hirnstromaktivitäten (daher der Titel „Unter Strom“) auf Träume ist meine künstlerische Freiheit, keine medizinische Interpretation.
Ich habe mich dabei aber nicht auf eine „inhaltliche“ Nacherzählung eines möglichen Traumes eingelassen, sondern habe graphische Auffälligkeiten der EEG-Diagramme als Anregungen für meine Kompositionen genommen.
Im Stück „Herzspur“ wird der Umstand kompositorisch verarbeitet, dass die sich am unteren Ende des Diagramms befindliche „Herzspur“ (mit ECG bezeichnet) unverändert bleibt, unabhängig davon was sich die bei den „Hirnspuren“ mehr oder weniger aufregendes tut.
Im Stück „frei schwebend“ werden die nicht zur Ruhe kommenden, metrisch gleichsam frei schwebenden Hirnaktivitäten in die Mittelstimmen des Klaviers gelegt, während die Außenstimmen eine übergeordnete Kontur entstehen lassen. Die Akkordballungen in der Mitte des Stückes entsprechen exakt dem „Rhythmus“ eines „Anfalls“-EEGs.

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Dauer: 60'  
 
Uraufführung: 17.06.2005
Ort: Lambach - Festsaal Gasthof Sammer
Interpret(en): Solisten, Chor und Orchester der MHS Lambach | Christoph Niederhauser
Libretto: Helmut Schmidinger
Auftraggeber: Musikhauptschule Lambach
Besetzung:  Blockfl. SAT (chor.), 2 (4) Fl., 2 Kl. (B), 1 ASax - 2 Tr. - Schlagwerk (4 Spieler) - Klav. – E-Gitarre – 2 Git. (chor.) – E-Bass
Dauer: 4'  
 
Uraufführung: 27.01.2004
Ort: Linz - Brucknerhaus
Interpret(en): Ludwig Schwab
Erstaufführungen:
28.11.2006
Turku - Wäinö Aaltosen Museon

Anna Röllin, Klavier
 

Das Intermezzo ist bewusst als „Missing Link“ zwischen den beiden anderen Klaviersolostücken „anagrammophon“ und „... unvollendet ...“ komponiert; es beginnt mit dem Schlußton von „anagrammophon“ und endet mit dem Anfangston von „... unvollendet ...“ - daher auch zwei Schlüsse: einen für die zyklische Aufführung aller drei Klavierstücke und einen für die Einzelaufführung von „Intermezzo“.

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Dauer: 4'  
 
Uraufführung: 05.03.2003
Ort: Leonding - Festsaal der Landesmusikschule Leonding
Interpret(en): Rondo Quartett der Landesmusikschule Mondsee
Erstaufführungen:
26.01.2014
Curitiba (BR) - Capela Santa Maria

Ensemble Kaleidoskop Wien
 

Der Titel und die Musik spielt mit der Doppeldeutigkeit des Imperativs "zupf di!". Auf der einen Seite kann er eine spieltechnische Anweisung sein, die Saiten durch Anzupfen zum Klingen zu bringen. Andererseits ist ein "Rondo" - so der Untertitel des Werkes - meist ein Schlusssatz mit "Kehraus" Charakter, was im österreichischen Dialekt mit der Aufforderung "zupf di!" übersetzt werden kann.
Das Rondo Quartett gewann 2003 mit diesem Stück den 1. Preis beim Landeswettbewerb von "Prima la Musica".

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Dauer: 6'10  
 
Uraufführung: 20.10.2004
Ort: Warschau (PL) – Österreichisches Kulturforum
Interpret(en): Anna Kalska, Klarinette | Pawel Krymer, Viola | Ignacy Grzelazka, Violoncello
Auftraggeber: OÖ Landesmusikdirektion

Die tatsächliche Annäherung der Musiker im Raum rund um das Publikum ist der Ausgangspunkt dieses Stückes, indem exakt synchron komponierte Teile für alle drei Musiker mit sehr freien Teilen wechseln, in denen jeder Musiker in einem eigenen Metrum gleichsam „wie für sich alleine“ musiziert - lediglich der Beginn der einzelnen Instrumente ist fixiert.

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Dauer: 9'  
 
Uraufführung: 03.05.2003
Ort: Salzburg - Orchesterhaus
Interpret(en): Andrea Stadler, Viola | Rainer Furtner, Marimbaphon
Auftraggeber: Oberösterreichische Landesmusikdirektion
Satzbezeichnungen:
I
Sturm im Wasserglas
1'
 
II
con tutta la forza
1'40
 
III
Burleske
1'11
 
IV
Mt 7,8
2'44
 
V
Tratto
0'28
 
VI
das Gleiche und doch nicht das Selbe
1'08
 

Die sechs kleinen Stücke aus der Sammlung „Restzeit - 6 Vorschläge zu deren Gestaltung“ versuchen - angeregt durch die Bratschenoffensive der Oö. Landemusikdirektion - einem speziellen „Bratschenumstand“ Rechnung zu tragen. Der Großteil der Bratschisten hat vorher begonnen, Geige zu lernen und ist dann auf die Viola gewechselt. Daher verfügen die meisten Bratschen“anfänger“ schon über eine gewisse Erfahrung auf den Gebiet der Stricharten, Bogenbehandlung und der musikalischen Gestaltung.
Jede Miniatur behandelt die Vielfalt der Möglichkeiten eines Fingers: das zweite Stück verwendet nur den 1. Finger, das dritte nur den 2. usw. Das erste Stück hingegen ist ausschließlich für die leeren Saiten des Instruments komponiert.

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Dauer: 5'  
 
Uraufführung: 26.01.2002
Ort: Hellmondtsödt - Festsaal der Landesmusikschule
Interpret(en): Lisa Hopf

Bei einem Stück mit dem Titel ... unvollendet... ist der Bezug zu Schuberts Sinfonie in h-Moll nicht unabsichtlich sondern unvermeidbar - und unüberhörbar. Im langsamen Teil des kleinen Werkes für Lisa Hopf bilden die klingenden Tonbuchstaben des Namens SCHUBERT die Melodie zur Begleitung aus dem zu Akkorden verdichteten Anfangsmotiv der "Unvollendeten".
Die persönliche Note im wahrsten Sinn des Wortes erhält das Werk, indem ich an bestimmten Stellen die Komposition "unvollendet" gelassen habe, um den Interpreten zu ersuchen, sie mit den klingenden Buchstaben seines eigenen Vor- bzw. Nachnamens zu vervollständigen.

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Dauer: 60'  
 
Uraufführung: 13.06.2001
Ort: Lambach - Festsaal Gasthof Sammer
Interpret(en): Solisten, Chor und Orchester der MHS Lambach | Christoph Niederhauser
Libretto: Helmut Schmidinger
Auftraggeber: Musikhauptschule Lambach
Besetzung:  Blockfl. SAT (chor.), 2 (4) Fl., 2 Kl. (B) - 2 Tr. - Schlagzeug (4 Spieler) - Klav. – E-Gitarre - 2 Git. (chor.) - E-Bass; Bühnenmusik: 2 Vl., Klav.

Westernballade vereint alle 120 Musikhauptschüler aus Lambach
Eine "Westernballade in acht Szenen" nennt Schmidinger das von ihm getextete und komponierte Werk. Der Titel des Musicals ist eigenwillig und verheißungsvoll zugleich: "Banditen@Lam-Brook City. Ade". Mit viel Witz und Ironie - darauf stehen auch junge Menschen – erzählt Schmidinger in den acht Szenen, was Lambach mit dem Wilden Westen zu tun hat. Die Zeit der Cowboys verbindet er mit der Gegenwart und bindet gleichzeitig neuzeitliche Redewendungen und Gebräuche ein. Das Resultat war, dass die 120 Musikhauptschüler schon vom Proben nicht genug kriegen konnten.
Diese Euphorie mag auch in der musikalischen Umsetzung begründet liegen. Denn auch hier war Schmidinger bemüht, Tradition mit Moderne zu verbinden. Es ist nicht nur eine Huldigung bekannter Westernmelodien, die in dem Musical zu hören sein werden.
Das Besondere an diesem Stück, das am 13. Juni im Gasthaus Sammer in Lambach Premiere feiert und dann noch am 16., 17., 21. und 23. Juni aufgeführt wird, liegt daran, dass alle Schüler in das Bühnengeschehen miteinbezogen wurden. Alle Schüler nehmen als Orchestermitglieder, Schauspieler, Chorsänger oder Tänzer daran teil. Zudem haben auch Eltern und Lehrer ihren Beitrag zu dem Musical geleistet. [...]
Für die Schüler sind diese Erfahrungen des gemeinsamen Erarbeitens ein wichtiger Bestandteil des Lernens in der Musikhauptschule, sind die Organisatoren überzeugt. Denn die Erfahrungen von Teamarbeit, klassen- und fächerübergreifendem Unterricht mit allen Sinnen, vom Durchhalten des Planes bis zur Aufführung sind wesentliche Stufen der Persönlichkeitsentwicklung der jungen Menschen.

Was ist los

 

 
Dauer: 3'  
 
Uraufführung: 13.02.2001
Ort: Neuhofen - Festsaal der Landesmusikschule
Interpret(en): Sophie Kargl, Violine | Sebastian Kargl, Violoncello | Andrea Hopf, Klavier
Erstaufführungen:
07.12.2014
Zary (PL)

Klaviertrio des Konservatoriums Georg-Philipp-Telemann Magdeburg: Susanna Lena Schwarzrock, Violine | Martha Kalvelage, Violoncello | Antonius Gümbel, Klavier
21.06.2008
Livorno - Alte Festung

Linda Lang, Violine | Marlene Gumpoldsberger, Violoncello | Pia Teufl, Klavier
03.11.2006
St. Gallen - Tonhalle, Großer Saal

Trio Astron
 

Unter der Auflage, ein drei Minuten kurzes, effektvolles und dabei auch für Kinder und Jugendliche gut spielbares Stück zu schreiben, entstand das Jet-Set-Trio in 3 Minuten. Der Titel kokketiert mit der Kompositionsvorgabe und nimmt dabei assoziativ Bezug auf die Schnelllebigkeit und Rastlosigkeit im "Jet-Set-Zeitalter".
Dementsprechend lauten die Satzbezeichnungen "in gebührender Hektik - In Trance - ... und weiter geht's."

Dieses Werk wurde aus 275 Einsendungen vom Verband deutscher Musikschulen mit dem "Prädikat Praxiserprobt" ausgezeichnet.

 

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Dauer: 3'  
 
Uraufführung: 27.01.2001
Ort: Perg - Landesmusikschule, Festsaal
Interpret(en): Amelie Jungwirth, Nancy Chen
Erstaufführungen:
14.04.2005
Warschau (P) - Österreichisches Kulturforum

 
Widmungsträger: Amelie Jungwirth und Nancy Chen

Der Titel „Toccata“ leitet sich vom italienischen Wort „toccare“ ab, was übersetzt „berühren, schlagen“ bedeutet. Die geballten Akkorde des kleinen Stückes lassen die Übersetzung hörbar werden - das Klavier wird immer wieder zu einer Art „Schlaginstrument“. Auch die verwendeten Triangelstäbe sind aus dem Schlaginstrumentarium „ausgeborgt“. Ihre Schläge auf den Saiten im Inneren des Flügels bilden einen feinen klanglichen Kontrast zu den tiefen Akkorden auf den Tasten.

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Dauer: 4'  
 
Uraufführung: 10.01.2001
Ort: Linz - Landesgalerie
Interpret(en): Wa(h)l-Kür-en-Quartett

Das Stück ist für das Wa(h)l-Kür-en Quartett komponiert, etwaige Ähnlichkeiten mit bekannten Themen sind daher nicht zufällig sondern unvermeidbar. Der Titel "Four and more ..." bezieht sich unter anderem darauf, dass die Möglichkeit der Interpretation auch in chorischer Streicherfassung mitgedacht ist.
Das Wa(h)l-Kür-en-Quartett gewann 2001 mit diesem Stück den 1. Preis beim Landeswettbewerb von "Prima la Musica".

 

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Dauer: 16'  
 
Uraufführung: 30.06.2000
Ort: Thalheim – Pfarrkirche
Interpret(en): Sophia Geisselhofer, Klavier | Grieskirchner Kammerorchester | Gunter Waldek
Widmungsträger: Sophia Geisselhofer
Auftraggeber: Landesmusikschule Thalheim
Besetzung:  Klavier – 0 . 2 . 0 . 0 – 2 . 0 . 0 . 0 – Perk. (2 Pk., kl. Tr., gr. Tr., 3 Tomt., 3 Wbl., Hgbck., Tri.: 1 Spieler) – Vl. I, Vl. II, Va., Vc., Kb

In diesem einsätzigen Werk, das von der Landesmusikschule Thalheim aus Anlass ihres 10jährigen Bestehens in Auftrag gegeben wurde, wird die Gattung des „Solokonzerts“ als ein Spiegel des Verhältnisses vom Einzelnen (=Solist) zur Masse (=Orchester) betrachtet. Diese gegenseitigen Wechselwirkungen waren der Ausgangspunkt für die Auswahl der Briefstellen, die in den musikalischen Verlauf auf unterschiedliche Art und Weise eingebunden sind und vom Sprecher vorgetragen werden.

„Öffentliche“ Briefe – von offizieller Stelle an den einzelnen Bürger oder von Schrift-stellern an eine ganze Nation - wechseln sich mit „privaten“, die von sehr persönli-chen Erfahrungen mit den möglichen Folgen berichten, in Form eines „Rondos“ ab. Die Musik übernimmt dabei die Funktion des subjektiven Kommentators.

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Dauer: 3'  
 
Uraufführung: 04.03.1998
Ort: Thalheim - Festsaal der Landesmusikschule
Interpret(en): Sophia Geisselhofer
Erstaufführungen:
28.11.2006
Turku - Wäinö Aaltosen Museon

Anna Röllin, Klavier
 
Widmungsträger: Sophia Geisselhofer

Das Wort anagrammophon ist ein Kunstwort aus der Verbindung von "Anagramm" und "Grammophon" und soll "aufgezeichnete Wortverrätselung durch klingende Buchstabenversetzung" bedeuten. Die Lösung des Rätsels bleibt dem Interpreten überlassen.

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Dauer: 50'  
 
Uraufführung: 19.04.1997
Ort: Salzburg - Orchesterhaus
Interpret(en): Blockfflötenensemble „Il Dolcimelo“
Libretto: Helmut Schmidinger
Satzbezeichnungen:
I
Familie Flöte
 
X
Scherzo
 
XI
Im Srraßenverkehr
 
XII
Wiedersehensfreude
 
II
Fridolin
 
III
Herzklopfen
 
IV
Das Lied vom letzten Loch
 
V
Der große Unbekannte
 
VI
Passacaglia
 
VII
Kaufhaus-Boogie
 
VIII
Andante
 
IX
Rhapsodie
 

Damit alle die lustigen Abenteuer von Fridolin Flöte nachspielen können habe ich mich entschlossen, für Freunde der großen Blockflötenfamilie, für Musiklehrer und fortgeschrittene Musikschüler Einzelausgaben für den praktischen Gebrauch herzustellen.
Bei der Auswahl der Stücke habe ich besonders auf die Mitspielstücke Passacaglia und Kaufhaus-Boogie geachtet. Der Mitspielpart ist auch für Anfänger (Passacaglia) oder ganz allgemein für Publikum (Kaufhausboogie) geeignet. Das Scherzo hat sich mittlerweile als sehr wirkungsvolles Zugabenstück etabliert.

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Eine lustige Geschichte für Freunde – und alle, die es noch werden wollen – der großen Blockflötenfamilie. […] Aufgrund der abwechslungsreichen Kompositionen, der unterhaltsamen Geschichte und der Einbeziehung (fast) der ganzen Blockflötenfamilie und des Publikums, eignet sich das Werk u.a. auch zur Vorstellung der Blockflöteninstrumente.
ERTA (Deutschland)

Fridolin Flöte möchte einmal die Stadt bei Nacht erleben und macht sich heimlich auf Entdeckungsreise, wobei er allerhand erlebt ... Zu dieser Rahmenhandlung schrieb der Österreichische Komponist Helmut Schmidinger eine spannende und abwechslungsreiche Musik. [...] Indem die einzelnen Stücke des Werkes ihre "dramatische Einbettung" finden, wird Kindern das Zuhören erleichtert. Publikumswirksam: Die gesamte Blockflötenfamilie kommt zum Einsatz!
Windkanal 2005-2

 
Dauer: 3'  
 
Uraufführung: 04.03.1998
Ort: Thalheim - Festsaal der Landesmusikschule
Interpret(en): Ensemble der Landesmusikschule Thalheim/Wels
Besetzung:  A, T, T, B
Dauer: 80'  
 
Uraufführung: 13.06.1997
Ort: Lambach - Festsaal Gasthof Sammer
Interpret(en): Solisten, Chor und Orchester der MHS Lambach | Christoph Niederhauser
Libretto: Helmut Schmidinger
Auftraggeber: Musikhauptschule Lambach
Besetzung:  Blockfl. SATB (chor.), 2 Fl., 2 Kl. (B) - 2 Tr., 2 Tenorhr., 2 Pos. - 2 Pkn., Schlagzeug - Klav. - 2 Git. (chor.) - E-Baß

Inhalt:
1. Akt: Der Lehrer vermisst eine Diskette mit sämtlichen Noten und persönlichen Aufzeichnungen. Er verdächtigt das Klasse 1 und droht den Schülern mit der Streichung des Schulfestes und mit dem Einschalten der Polizei. Für ihn bedeutet der Verlust eine Katastrophe, und er befürchtet dadurch das Ende seiner Karriere. Die Schüler sind ratlos und wehren sich vehement gegen die ungerechten Anschuldigungen. Sie verdächtigen ihrerseits die Schüler der Parallelklasse, die Diskette gestohlen zu haben. Es kommt zu einer Konfrontation und Rauferei auf dem Schulhof. Gemeinsam beschließen sie, den Fall auf eigene Faust zu klären. Die „Operation Fliegenklappe“ beginnt.
2. Akt: Im Rahmen einer Besprechung mit Lehrern und den Klassensprechern plant der Direktor das große Schulfest. Der Lehrer will es mit allen Mitteln verhindern, den Verlust der Diskette aber vertuschen. Das Fest soll aber trotzdem stattfinden. Die Klassensprecher erhalten einen Schulschlüssel, um in ihre Freizeit Vorbereitungen dafür treffen zu können. In der Nacht stellen einige Schüler Nachforschungen in der Schule an. Im EDV-Raum, entdecken sie ein Glas mit Lippenstiftspuren. Sie vermuten nun, dass die Lehrerin nach ihnen im EDV-Raum war und die Diskette entwendet haben könnte. In der Turnstunde kommt es zu einem Eklat. Einige Schüler werfen der Lehrerin vor, eine Diebin zu sein. Sie ist fassungslos und kann sich dieses Verhalten nicht erklären. Der Lehrer schaltet die Polizei ein. Die Verhöre des Kommissars verlaufen ergebnislos, da sich die Schüler weigern, mit der Polizei zusammenzuarbeiten.
3. Akt: In einer Deutschstunde wird ein Liebesgedicht von J.W.v.Goethe besprochen. Paul trägt es in einem Dialog mit Maria, in die er sich verliebt hat, vor. Zwei Polizisten betreten die Klasse und durchsuchen die Taschen der Schüler. Die Aktion verläuft ergebnislos. Allerdings gibt es im Klassenzimmer einen Ort, der nicht durchsucht worden ist ...

 

Das Besondere dran: „Operation Fliegenklappe“, getextet und komponiert von dem aus Wels stammenden Komponisten Helmut Schmidinger, tanzt in jeder Hinsicht aus der Reihe der üblichen Schul-Musicals. Die Story ist aus dem Schul-Alltag gegriffen und transportiert mit bewährten und originellen Mitteln der Komödie ernste Themen wie versteckten Faschismus, das Bemänteln von pädagogischem Fehlverhalten, das Abschieben von Verantwortung, Verdrängungsmechanismen bei Lehrern und Schülern - kurz, einen ganzen Katalog von Problemen der Schule heute. Schmidinger benützt weder den Holzhammer noch den erhobenen Zeigefinger, er leuchtet das Geschehen mit dem kritischen Scheinwerfer auf ebenso hintergründige wie komödiantische Art immer aus jener Ecke aus, wo man es nicht erwartet.
Seine Musik geht mit dem Text eine beschwingte, ja swingende Partnerschaft ein, ohne in Plattheit zu verfallen. Ganz im Gegenteil: Durch manch schräge Töne und versetzte Rhythmen, die wohl viele Proben verschlungen haben mögen, lässt die Kunstmusik unserer Tage grüßen und zeigt uns, dass eben auch das Schulleben keine süße Operette ist. Nichtsdestoweniger dominieren zündende Rhythmen und schmeichelnde Songs ganz nach dem Geschmack des Publikums.

Oberösterreichischer Kulturbericht

 

 
Dauer: 4'  
 
Uraufführung: 02.03.1997
Ort: SchlossTillysburg
Interpret(en): Helmut Trawöger
Widmungsträger: Helmut Trawöger
  bestellen
Dauer: 50'  
 
Uraufführung: 07.06.1993
Ort: Linz - Neues Rathaus, Festsaal
Interpret(en): Solisten, Chor und Orchester der MHS Linz-Harbach | Markus Mayr
Libretto: Helmut Schmidinger
Auftraggeber: Musikhauptschule Linz-Harbach
Besetzung:  2 . 0 . 2 . 0 – 0 . 2 . 1. 0 – Perk. (Set, 2 Pkn., Perk.) - Klav. - Hfe. (ad lib.) - 3 Git. (chorisch) - Vl.I, Vl.II, Vc., Kb.

Inhalt:
1. Akt: Der Fernsehsprecher begrüßt die Zuseher und kündigt einen Livebericht zur gespannten Situation in Luftikus, einem Ort in der Nähe des Luftschlosses an (Szene 1). Der Journalist meldet sich vom Einsatzort (Szene 2), der Chor der Luftgeister beschreibt bedrohlich warnend die Situation aus dem Hintergrund ("Es ist dicke Luft in Luftikus"). Die Bewohner von Luftikus bewirken durch ihr oberflächliches, beziehungsloses (Szene 3), machtgieriges (Szene 4) und aggressives (Szene 5) Verhalten eine wesentliche Verschlechterung der Luft bis hin zur Ungenießbarkeit. Die Luftgeister vom Luftschloß sehen sich gezwungen, die schlechte Luft in großen Säcken wegzutragen - Balletteinlage - die Bewohner bleiben wie versteinert stehen (Szene 6).
2. Akt: Der Fernsehsprecher interviewt Prof. Dr. Schnellerwisser vom Institut für Analysen und Katastrophen zur momentanen Situation in Luftikus (Szene 7).I Der Journalist berichtet live von der Luftnot der Bevölkerung und wird von dieser davongejagt (Szene 8). In der nächsten Szene wird das Versagen der Medizin bei dieser Art von Luftnot geschildert (Ärztin: "Ich bin mit meiner Kunst am Ende") und die Idee eines Ortsgipfelgesprächs geboren (Szene 9). Nun folgt ein musikalisches Interludium, das noch einmal alles zusammenfaßt und die große Versammlung vorbereitet (Szene 10). Das nun folgende Ortsgipfelgespräch beginnt mit gegenseitigen Schuldzuweisungen.
Erst die wirkliche Ausweglosigkeit der Situation und die Innere Stimme der Teilnehmer bewirken die notwendige Veränderung. Das Zuhören und Miteinander Reden hat die Luftsituation gerettet (Szene 11). In der Schlußszene bringen die Luftgeister wieder die großen Säcke und diesmal strömt aus den Luftballons gute Luft auf die Bühne und alle singen zum Abschluß: "Es war schlechte Luft in Luftikus und damit ist jetzt endlich Schluß!"

Das Anliegen des Komponisten, der Jugend einen Weg zur Lösung der Zeitprobleme, aber auch zur zeitgenössischen Musik zu zeigen ist in jeder Hinsicht aufgegangen.
Oberösterreichische Nachrichten

 

Der entscheidende Impuls, das Projekt schließlich doch durchzuziehen, ging bezeichnenderweise von den Schülern aus. Durch die Musik und durch die Themenstellung fühlten sie sich so stark motiviert, daß sie nicht nur über sich selbst hinauswuchsen, sondern auch Lehrer und Schulleitung mitrissen.
Musik & Bildung